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23.01.2012

BEWAG: Mit positivem Ergebnis wieder auf Erfolgskurs

Nach ihrem ersten Jahr ziehen die beiden BEWAG Vorstände Michael Gerbavsits und Reinhard Schweifer für das Geschäftsjahr 2010/2011 eine positive Bilanz. Nach drei Jahren negativer Ergebnisse schreibt die BEWAG wieder schwarze Zahlen.

„Mit dieser raschen Kurskorrektur haben wir eine solide Basis für den künftigen wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens gelegt", erklärt BEWAG Vorstandssprecher Gerbavsits. „Wir haben den Turnaround geschafft, rasch die neue Strategie umgesetzt und uns wie vorgesehen von den größten Beteiligungen, die nicht zum Kerngeschäft gehörten, getrennt."

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Das EGT des Konzerns zeigt eine deutliche Erhöhung: Es stieg von - 6,4 Mio. (2009/2010) um 27 Millionen auf 20,6 Millionen Euro (2010/2011). Der Umsatzrückgang der BEWAG GRUPPE von 286,1 auf 249 Millionen Euro erklärt sich durch die Verkäufe von BECOM und B.net Kroatien. Die Eigenkapital-Quote stieg im Geschäftsjahr 2010/11 auf Konzernebene gegenüber dem Geschäftsjahr 2009/10 von 30,7% auf 37,2%. Die Ausschüttung an die beiden Eigentümer Burgenländische Landesholding GmbH und Burgenland Holding AG beläuft sich auf 11 Millionen Euro.

Wichtigste Vorhaben auf Schiene
Die zweite, große Ausbauphase für die Windkraft im Burgenland startete im Mai 2011. Ziel ist es, 100 % Ökostrom aus dem Burgenland bis zum Jahr 2013 zu erzeugen. In den nächsten drei Jahren plant das Unternehmen Investitionen in Windprojekte von rund 350 Millionen Euro. „Mit der Errichtung der weltweit leistungsstärksten Windenergieanlagen des Typs Enercon 126 beweisen wir, dass wir als größter Windstromproduzent Österreichs auch technologischer Vorreiter sind und auf die modernste Technik setzen", sind sich Gerbavsits und Schweifer einig.
Auch der Ausbau des Netzes ist durch die neuen Erzeugungskapazitäten notwendig und wichtig: 71,5 Millionen Euro werden in den kommenden Jahren zusätzlich für Neubau und Erweiterung von Umspannwerken und Hochspannungsleitungen investiert.

Fusion von BEWAG und BEGAS
Der Zusammenschluss von BEWAG und BEGAS bietet die Chance, aus zwei burgenländischen Traditionsunternehmen einen modernen und schlagkräftigen Energiedienstleister zu machen. Der neue burgenländische Energiedienstleister wird über schlanke Strukturen verfügen und seinen Kundinnen und Kunden maßgeschneiderte Energielösungen bieten. Auf dem Markt aktiv werden soll das neue Unternehmen mit Anfang des Geschäftsjahres 2012/2013, also am 1. Oktober dieses Jahres. „Mit der Bilanz für das Geschäftsjahr 2010/2011 haben wir Vorsorge getroffen, dass dem neuen Unternehmen auch ein guter Start gelingen wird", sind die BEWAG Vorstände überzeugt.


Fotos
DI. Reinhard Schweifer und Mag. Michael Gerbavsits
DI. Reinhard Schweifer und Mag. Michael Gerbavsits