IV Burgenland unterstützt Bildungsvolksbegehren „Österreich darf nicht sitzen bleiben“
Bildung ist das zentrale Zukunftsthema für die Gesellschaft wie für den Industrie- und Arbeitsstandort Österreich.Die Wachstums-, Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit unseres Landes kann daher nur sichergestellt werden, wenn es zu einer drastischen Qualitätsverbesserung im Bildungssystem kommt.
Die IV-Burgenland, die Arbeiterkammer und der ÖGB Burgenland sind der Bedeutung der Bildung für die Wirtschaft und deren Mitarbeiter bewusst und setzen sich daher seit Jahren für Reformen im Bildungswesen ein. Die drei Sozialpartner unterstützen daher das Bildungsvolksbegehren.
„Egal, ob Kindergärten, Schulen oder Universitäten: Ich will für unsere Jugend die BESTEN Ausbildungsstätten und die BESTEN Kindergärtnerinnen, Lehrer und Universitätsprofessoren! Denn genau dort entscheidet sich die Zukunft unseres Landes und die Wettbewerbsfähigkeit unserer Betriebe! Mittelmaß reicht im internationalen Wettbewerb nicht mehr aus. Ziel des Bildungsvolksbegehrens ist es, ein Problembewusstsein auch innerhalb der Bevölkerung zu schaffen, Bewegung in das Schulsystem zu bringen und eine ernsthafte Diskussion auszulösen. Das österreichische Schulsystem war früher sicherlich sehr gut, jetzt muss es allerdings den geänderten Erfordernissen angepasst, weiterentwickelt und noch besser werden", begründet IV- Vizepräsident Manfred Gerger das Engagement der IV Burgenland beim Bildungsvolksbegehren.
Die IV Burgenland will eine neue Schule,
- die Leistungsdifferenzierung sicherstellt,
- die individuelle Fähigkeiten, Talente und Begabungen fördert,
- die mit regelmäßiger externer Leistungskontrolle für Schüler und Lehrer arbeitet,
- die Autonomie lebt und Posten ohne parteipolitischen Einfluss besetzt,
- die im Endausbau auch eine gemeinsame Schule der 10 bis 14jährigen sein kann, die im Endergebnis aber eine Qualitätsverbesserung sein müsste und keine Nivellierung nach unten bedeuten darf.
AK-Präsident Alfred Schreiner fordert bessere Bildungschancen für alle. „Ausbildung, Weiterbildung und lebenslanges Lernen ist die Voraussetzung für die Teilnahme am wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leben. In der Arbeitswelt nicht zu bestehen bedeutet in den meisten Fällen Armut, welche auch weitervererbt wird." Gerhard Michalits vom ÖGB versichert, dass „jeder Euro, der in die Schule investiert wird dreifach zurückkommt." Bildung sei ein soziales Grundrecht für alle und ein wesentlicher Faktor für die Entwicklung eines Landes.
Die drei Sozialpartner rufen daher dazu auf, das Bildungsvolksbegehren zu unterschreiben, um neuen Schwung in die österreichische Bildungslandschaft zu bringen.


