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29.11.2010

Burgenland: Geldsegen aus der EU auch in der nächsten Förderperiode!

Neue Schwerpunkte und Lehren aus der Gegenwart.

Viel Lob für die heimische Förderpolitik gab es vom Abteilungsleiter der Politischen Koordination der Europäischen Kommission, Andreas von Busch.

 

Eingeladen von der Industriellenvereinigung Burgenland, berichtete Andreas von Busch über die derzeit laufenden Verhandlungen betreffend den fünften Kohäsionsbericht. Diese  Verhandlungsergebnisse setzen die Ecksteine der Förderzonen innerhalb der EU von 2014 bis 2020.

Das wichtigste Ergebnis seiner Prognosen: Das Burgenland, derzeit in der Phasing Out Phase, wird wieder Fördermittel von der EU bekommen! Und „diese werden nach 2014 auch nicht dramatisch zurückgehen", so Andreas von Busch.

Und: neben wenigen Förderschwerpunkte arbeite man an einer Verwaltungsvereinfachung!

„Im Burgenland beträgt die Hebelwirkung der eingesetzten Mittel den Faktor sechs. Das ist sehr hoch", analysiert von Busch. „Es gab und gibt auch eine gute Öffentlichkeitsarbeit und strategische Planung." Und Andreas von Busch setzt mit einem Schmunzeln nach: „ Die Kontrolle war sogar zu streng!"

 

Förder - Schwerpunkte

Die EU hat jetzt Kernziele definiert, die in der nächsten Förderperiode umgesetzt werden sollen. Schwerpunkte für Österreich und das Burgenland werden sein:

  • Hebung der Frauenbeschäftigungsquote
  • Hebung der Quote der Hochschulabschlüsse und der innerbetrieblichen Weiterbildung
  • Förderung der Energiegewinnung auf regionaler Ebene.

Man hat auch Lehren aus der Gegenwart gezogen und will eine Verwaltungsvereinfachung durch bessere Zusammenarbeit und Aufwertung der Prüfbehörden im lokalen Bereich erreichen. „Manchmal war der Prüfaufwand schon höher, als die Förderung Wert war." Die Auszahlungen sollen künftig direkt ,die Rückfinanzierung erst später erfolgen.

 

Auch winken eine höhere Pro-Kopf-Förderung und Geld für den Infrastrukturbereich.

In der Bildungspolitik sollen Förderungen künftig an die Qualität der Ausbildung und an den Wettbewerb gekoppelt werden.

Dieses und noch vieles mehr ist derzeit in Verhandlung.

 

Seit dem 11. November 2010 bis zum 31. Jänner 2011 findet die öffentliche Konsultation statt.

Und Andreas von Busch ladet alle Bürger ein, mit zu reden!

Unter www.ec.europa.eu/regional_policy/cohesion_report haben Sie die Möglichkeit, sich an den Verhandlungen zu beteiligen und Ihre Meinung zu äußern!

 

Fotos zur Vollversammlung


Fotos
Andreas von Busch, Abteilungsleiter der Politischen Koordination der Europäischen Kommission
Andreas von Busch, Abteilungsleiter der Politischen Koordination der Europäischen Kommission