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[ 25.05.2010 ]

Land und Wirtschaft starten "Innovationsoffensive Burgenland 2020"

Aktionsplan soll Standort sichern - Bessere Info über Forschungsangebot

Um Defizite in der Forschungs- und Entwicklungsarbeit aufzuholen, haben sich, auf Initiative der IV Burgenland, das Land Burgenland und Partner aus der Wirtschaft dazu entschlossen, in einer Arbeitsgruppe einen Aktionsplan zu erarbeiten. Das Ergebnis der "Innovationsoffensive Burgenland 2020"  (download: Innovationsoffensive Burgenland (PDF 489KB) ) wurde jetzt in Eisenstadt präsentiert. Der Aktionsplan umfasst sechs Handlungsfelder und soll zur nachhaltigen Standortsicherung und einer Wettbewerbssteigerung der burgenländischen Unternehmen führen.

 

In sechs Arbeitsgruppen wurden in den vergangenen zwei Monaten unterschiedliche Bereiche analysiert und bearbeitet. Wichtige Themen waren dabei unter anderem "Innovationsklima und Bewusstsein", "Wettbewerbsstarke Unternehmen durch Innovation" sowie "Kooperationen und Netzwerke". In den Gruppen wurde die Ist-Situation analysiert, Schritte zur Umsetzung festgelegt und ein Ziel definiert.

 

Die Gruppe rund um das Thema "Kooperation und Netzwerke" unter Leitung von Manfred Gerger, Vizepräsident der Industriellen Vereinigung Burgenland, setzte sich beispielsweise zum Ziel, den Informationsaustausch zwischen Forschungs- und Bildungseinrichtungen sowie Unternehmen zu stärken. Derzeit gebe es mangelnde Kenntnisse über das Forschungsangebot im Burgenland. Außerdem bestehen vor allem in Klein- und Mittelbetrieben Hemmschwellen, sagte Gerger.

 

Diese Ziele sollen einmal jährlich im Rahmen einer Evaluierung überprüft werden, um zu sehen, wie weit man schon sei, meinte Landeshauptmann Hans Niessl (S) bei der Präsentation. Außerdem betonte er, dass es nicht entscheidend sei, die Forschungs- und Entwicklungsquote hinaufzutreiben, sondern die Wertschöpfung im Land zu haben.

 

 Landeshauptmannstellvertreter Franz Steindl (V) erklärte in einer Aussendung: "Es ist höchste Zeit, dass im Burgenland mit der Förderung von Forschung und Innovation begonnen wird". Sonst bestünde Gefahr, dass 50 Mio. Euro an Fördergeldern in Brüssel liegen blieben, so Steindl.



v.l.n.r.: Johann Binder (TOB), Manfred Gerger (IV Bgld), Peter Schmitgl (WiBAG), Klaus Pseiner (FFG), LH Hans Niessl, Johann Moser (AWS), Sigrid Hajek (WiBAG), Georg Schachinger (RMB), Johann Lackner (BIC)
v.l.n.r.: Johann Binder (TOB), Manfred Gerger (IV Bgld), Peter Schmitgl (WiBAG), Klaus Pseiner (FFG), LH Hans Niessl, Johann Moser (AWS), Sigrid Hajek (WiBAG), Georg Schachinger (RMB), Johann Lackner (BIC)




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