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[ 20.04.2010 ]
Innovationsoffensive – IV Burgenland ist wichtiger PartnerIm Rahmen einer Evaluierung hat das Burgenland seine Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten in der burgenländischen Wirtschaft untersucht.„Die burgenländischen Unternehmen sind sehr innovativ", betont IV-Vizepräsident Manfred Gerger. Aber vielen fehle, so Gerger, der Zugang zu einer finanziellen Förderung. Deshalb wünschen wir uns „eine Vereinfachung des Zugangs der Fördermöglichkeiten und schnelle finanzielle Hilfestellung". Bis 2013 wird das Burgenland rund € 50 Mio. für Forschung und Innovation von Klein- bis Großbetrieben einsetzen. Als Auftakt für die Erarbeitung eines Aktionsplanes zur Anhebung der Forschungs- und Entwicklungsquote im Burgenland fand in Eisenstadt ein "Innovationsgipfel" statt. Landeshauptmann Hans Niessl, IV-Vizepräsident Manfred Gerger und WK-Präsident Ing. Peter Nemeth berichteten dabei über Ergebnisse und weitere nötige Schritte.
Im Rahmen einer Evaluierung hat das Burgenland seine Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten in der burgenländischen Wirtschaft untersucht. Demnach sind Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten im Burgenland nach wie vor merkbar unterdurchschnittlich ausgeprägt. Jetzt geht es darum, die Defizite in der Forschungs- und Entwicklungsarbeit aufzuholen. „Es ist unmittelbarer Handlungsbedarf gegeben, um einen Aufholprozess auch im Forschungs- und Entwicklungs-Bereich in Gang zu setzen", betont der Landeshauptmann.
Zu diesem Zweck diskutieren Vertreter der burgenländischen Wirtschaft, der Industriellenvereinigung Burgenland, der Wirtschaftskammer, Vertreter der Fachhochschulen, Technologieoffensive Burgenland, Wirtschaftsverbände, die Förderstellen WiBAG, und RMB - gemeinsam, um gezielte und auf die burgenländische Wirtschaftsstruktur abgestimmte Maßnahmen einzuleiten.
Die Industriellenvereinigung Burgenland ist in der Task-Force vertreten, die in einem zeitlich sehr straffen Prozess bis Mai 2010 ein entsprechendes Maßnahmenkonzept erstellen soll. Die Task-Force wird sich bei der Erstellung der Maßnahmen abstimmen, sodass speziell auf die Burgenländische Unternehmensstruktur von Klein- bis Leitunternehmen eingegangen wird.
„Unser Ziel kann nur lauten eine schrittweise Verbesserung der Forschungs- und Innovationsquote herbeizuführen und so die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen anzustreben. Innovation beginnt im Kopf - Forschung und Innovation muss das Thema für die Zukunft der burgenländischen Wirtschaft werden", bekundet Landeshauptmann Hans Niessl den politischen Willen zur Förderung von F&E im Burgenland. [ Ingrid Puschautz ]
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