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[ 25.01.2010 ]
Tief stapeln wird wieder modernMöbelhersteller Braun Lockenhaus präsentiert das neue Konzept „logochair“.Die Konstruktionslogik des Stuhls ist ebenso innovativ wie intuitiv: Ein einziges konstruktives Multifunktionselement schafft die Basis für puristisches Design, solide Stabilität, außergewöhnlichen Sitzkomfort, praktische Funktion und - trotz der zahlreichen Alleinstellungsmerkmale - einen niedrigen Preis. Als variabler Einzel- oder Reihenstuhl ist der „logochair", den der burgenländische Objektmöbelhersteller Braun Lockenhaus seit kurzem im Programm hat, vielseitig einsetzbar.
Entwickelt wurde der „logochair" vom Schweizer Designer Charles Polin. Wie Jochen Joachims, Geschäftsführer des zur deutschen Hiller-Gruppe zählenden österreichischen Möbelherstellers Braun betont, bietet der „logochair" durch seine dreidimensional körpergerecht verformte Sitzschale außergewöhnlichen Sitzkomfort.
Dabei handelt es sich um neunfach verleimtes und unter Hochdruck verpresstes Buche-Schichtholz. Der Übergang von der Sitzfläche zur Rückenlehne entsteht im Knick-Falt-Verfahren, so dass die Schale selbst an ihrem „wundesten Punkt" mit hoher Eigenfestigkeit überzeugt. Eckig, rund und trapezförmig sind die drei Schalenformen, die zur Auswahl stehen. Das hochwertige Erscheinungsbild ergänzt wie bei allen Stühlen des Objektmöbelherstellers ein induktiv stumpfverschweißtes Gestell, das sicht- und spürbar makellos ist.
Bis zu 20 Stühle übereinander Ein widerstandsfähiges und abriebfestes Klemmelement aus Polyamid und Glasfaser mit Spannbacken aus einem speziellen, bisher nur im Automobilbau eingesetzten Granulat sorgt als überzeugendes Detail laut Hersteller für die Einzigartigkeit des neuen Stuhles am Markt. Zwei dieser so genannten Kastagnetten verbinden jeweils die Sitzschale mit dem Gestell. Bohrungen, Stanzungen oder andere zeit- und kostenintensive sowie die Stabilität beeinträchtigende Materialdurchdringungen sind nicht nötig. Als Multifunktionselemente konzipiert integrieren die Kastagnetten gleichzeitig die Reihenverbinder und dienen als Stapelhilfe. Bis zu 20 Stühle lassen sich so extrem eng (6,5 cm) und platzsparend übereinander stapeln.
Braun Lockenhaus GmbH Kommerzialrat Johann Braun gründete die Firma im Jahre 1921 am Fuße der Burg Lockenhaus. Waren es zuerst vor allem Schulmöbel, so spezialisierte sich das Unternehmen ab 1975 auf Sitzmöbel und Tische aus Vollholz, Bugholz, Holzlaminaten und Stahlrohr. Es wurde der gesamte Objektbereich in Österreich beliefert und eine beachtliche Exportquote von 15 bis 25 % erreicht. Der Betrieb beschäftigt 54 Mitarbeiter. 2008 wurde ein Umsatz von 8,5 Mio Euro erzielt. Seit 2005 gehört Braun Lockenhaus zur deutschen Hiller-Gruppe. Mitverantwortlich für die positive Entwicklung von Braun Lockenhaus sind Aufträge von Kunden wie Austrian Airlines, Casinos Austria, der UNO (Austria Center Vienna) und der Caritas Austria.
215 Mitarbeiter an zwei Produktionsstandorten Die Hiller-Gruppe fertigt an den Produktionsstandorten Kippenheim und Lockenhaus mit 215 Mitarbeitern pro Jahr rund 250.000 Stühle und 40.000 Tische. Die geschäftsführenden Gesellschafter Jürgen Dreher und Alexander Allgaier konnten 2008 einen Umsatz von 35 Millionen Euro verzeichnen.
Durch die Übernahme der im hessischen Weilburg ansässigen Metallmanufaktur Rosconi (per 1. Oktober 2009) wächst die Hiller-Gruppe auf rund 260 Mitarbeiter und einen Jahresumsatz von 40 Millionen Euro.
http://www.braunlockenhaus.at/
[ Ingrid Puschautz ]
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