|
[ 14.10.2009 ]
Industrie und Schulen rücken enger zusammenVon 260 möglichen Lehrberufen sind nur eine Handvoll bei Mädchen und Burschen top. die IV Burgenland und der Landesschulrat wollen die Berufsorientierung an den Schulen verbessern und alte Rollenklischees aufbrechen.Mit einem ganzen Pakte voll von Maßnahmen arbeiten die IV Burgenland und der Landesschulrat gemeinsam daran, „der Berufsorientierung in den Lehrplänen stärker zum Durchbruch zu helfen", erklärte Landeschulratspräsident Gerhard Resch bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit IV-Vizepräsidenten Bernd Berghofer. „Es geht darum, die Verzahnung von Arbeitswelt und Schule so eng wie nur möglich zu gestalten. Die Berufwahl ist eine zentrale Entscheidung, die man oft schon sehr früh treffen muss", so Berghofer. Deshalb sei es Ziel der Industriellenvereinigung, den Schülern rechtzeitig Einblick in die verschiedenen Berufe zu ermöglichen. Schön wäre es auch, mehr Mädchen in technische Berufe zu bringen. „Wir müssen alte Rollenklischees aufbrechen", meint IV - Geschäftsführerin Ingrid Puschautz-Meidl. Berghofer: „Wichtig für die Ansiedelung von Industriebetrieben sind gut ausgebildete Mitarbeiter in allen bereichen, vom Facharbeiter bis zum Akademiker."
Folgende Projekte laufen auf Initiative der IV Burgenland und in Zusammenarbeit mit dem LSR bereits: Betriebspraxis für Lehrer: KINT - Boxen für Volksschulen: „Galileo": In Kürze starten die BO-Action-Days: Schülerinnen und Schüler lernen Betriebe und Berufschancen in ihrer Region kennen. Die Kooperation „Schule-Wirtschaft" in Zusammenarbeit mit der Pädagogischen Hochschule, WK, IV, AK und LSR soll eine erfolgreiche Aus- Bildungsentscheidung und Karriere unterstützen und die Persönlichkeit und Schlüsselkompetenzen junger Menschen stärken. [ Ingrid Puschautz ]
|
|