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[ 22.09.2009 ]

Universitätsstudien vor Ort in Kooperation mit der burgenländischen Industrie

Startschuss für Universitätslehrgang Optoelektronik/Photovoltaik am ZIS-FF Fürstenfeld

Nach zweijähriger Vorbereitungszeit war es am Montag soweit: das österreichweit erste Universitätsstudium Optoelektronik/Photovoltaik startet den Unterricht am ZIS-FF Fürstenfeld. Erneuerbare Energiequellen, Solarzellentechnik, optische Nachrichtenübertragung sind Gebiete mit zunehmender Bedeutung sowohl für den öffentlichen wie privaten Bereich. TechnikerInnen können nun die Chance der berufsbegleitenden Weiterbildung nutzen, die Ihnen der Licht- und Energiecluster ARGE ZUTEC - ein Zusammenschluss der burgenländischen Firmen Becom, Blue Chip Energie, Hella Fahrzeugteile, Ledon Lighting und Lumitech - bietet.

 

„Die Nachfrage der Wirtschaft an Hochqualifizierten durch das österreichische Schulsystem ist nicht gedeckt. Die IV Burgenland und ihre Mitgliedsbetriebe haben diese Problem für zukunftsträchtige Qualifikationen erkannt und sind quasi zu Selbsthilfe geschritten", fasst IV -Burgenland Geschäftsführerin Dr. Ingrid Puschautz-Meidl den Werdegang der neuen Ausbildung zusammen. „Mit finanzieller Hilfe des Landes Burgenland war es dann möglich, den Lehrgang umzusetzen."

 

Nach dem Motto „Bildung kennt keine Grenzen" wurde in Kooperation mit dem Zentrum für Interkulturelle Studien Fürstenfeld (ZIS-FF) unter der wissenschaftlichen Leitung der JKU Linz von der IV Burgenland und den Clusterbetrieben ein zweistufiges universitäres Ausbildungsprogramm  erarbeit. Wichtig war es, den Partnern eine zukunftsweisende berufsbegleitende Qualifikation auf universitärem Niveau in Abstimmung auf den Bedarf der regionalen Industrien vor Ort umzusetzen.

„Wir wollen mit Euch nicht gelöste Probleme sondern ungelöste Probleme lösen", verspricht Univ. Prof. Dr. Wolfgang Jantsch, der wissenschaftliche Leiter, den Studierenden einen neuen Zugang zum Unterricht.

 

WiBAG-Vorstand Peter Schmitl, der diese IV-Burgenland Initiative mitunterstützt hat, zeigte sich vom universitären Bildungsprogramm begeistert und versprach sich „um die Ansiedlung branchenähnlicher Unternehmen in dieser Region zu bemühen."

 

In einer ersten Ausbildungsstufe werden in einem einjährigen Universitätslehrgang (ULG) HTL-Ingenieure im Bereich Optoelektronik/Photovoltaik akademisch qualifiziert. Die Studierenden kommen teils aus den  ARGE ZUTEC Mitgliedsbetrieben, teils aus anderen Betrieben oder sind Nutznießer der vom Cluster ausgeschriebenen Stipendien. Nach Absolvierung des ULG-Studiums haben sie die Möglichkeit, ihr erworbenes Wissen in den einschlägigen Betrieben  konkret umzusetzen oder in einer zweiten Ausbildungsstufe das Masterprogramm Optoelektronik/Photovoltaik zu besuchen, das anschließend an den ULG im nächsten WS (2010/11) am ZIS-FF starten wird.

Da die Teilnehmerzahl in beiden Studiengängen begrenzt ist, sind Anmeldungen bereits schon jetzt für das neue Jahr möglich.

 

Informationen zum Studium:

 

  • Universitätslehrgang Optoelektronik/Photovoltaik: eine einjährige Ausbildung zur/zum Akademischen Techniker/In für Optoelektronik/Photovoltaik. 
    Start: WS 2009/10
    Zulassungskriterium: Studienberechtigung, 1 Jahr Berufspraxis   
  • Universitätslehrgang Aufbaustudium Optoelektronik/Photovoltaik: eine zweieinhalbjährige Ausbildung zum Master of Science Optoelektronik/Photovoltaik.
    Start: WS 2010/11
    Zulassungskriterium: akadem. Vorbildung (ULG, BA, MA, Dipl. Ing.)
  • Ausbildungsform: berufsbegleitend, geblockte Lehrveranstaltungen
  • Schwerpunkte: Optoelektronik, Photovoltaik, Lichttechnik, Elektronik, Messtechnik, Betriebswirtschaftliche Grundlagen
  • Anmeldung: sofort, begrenzte Teilnehmerzahl

 

ZENTRUM FÜR INTERKULTURELLE STUDIEN FÜRSTENFELD

Schillerplatz 1/1 8280 Fürstenfeld
Tel: ++ 43 3382 55299
Email: info@zis-ff.at  
Website: http://www.zis-ff.at  

 



vlnr.: Ingrid Puschautz-Meidl (GF IV Burgenland), Manfed Gerger (Hella Fahrzeugteile), Melitta Becker (Leiterin Institut für Interkulturelle Studien)
vlnr.: Ingrid Puschautz-Meidl (GF IV Burgenland), Manfed Gerger (Hella Fahrzeugteile), Melitta Becker (Leiterin Institut für Interkulturelle Studien)




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